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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit weg ist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

16.1.2022, 2. Sonntag nach Epiphanias  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

9.1.2022, 1. Sonntag nach Epiphanias  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Jahreswechsel 2021/2022  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Weihnachten 2021  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

19.12.2021, 4. Advent  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

12.12.2021, 3. Advent  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

5.2.2021, 2. Advent  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

28.11.2021, 1. Advent  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

Hauspostille: zum 2. Sonntag nach Epiphanias 16.01.2022

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Gott erscheint, das prägt die Epiphaniaszeit, die 40-tägige Freudenzeit nach Weihnachten. Heute gehen wir einer Spur nach, die gerade jetzt wichtig ist, wo die Corona-Zahlen steigen und die Ungewissheit wächst; wo so viel Begegnung immer noch nicht wieder unbefangen möglich ist; wo wir als soziale Wesen uns nach Nähe und Begegnung sehnen und doch Abstand halten sollen: Die Freudenzeit, in der wir im Kirchenjahr sind, hat einen weiteren Horizont. Sie zieht sich aus in die Ewigkeit. Denn das Ja Gottes in Jesus Christus liegt tiefer als all die Neins, die wir jetzt zu hören bekommen. Das Ja Gottes in Christus umschließt auch jedes Nein. Darum lassen wir uns - mitten in Zweifel und Fragen mitnehmen in diese Freude:

Einstimmung mit Psalm 66,4 und Psalm 105,1-4; Kyrie, Gloria und Gebet

Alles Land bete dich an und lobsinge dir, ※
lobsinge deinem Namen.

Danket dem HERRN und rufet an seinen Namen; ※
verkündigt sein Tun unter den Völkern!

Singet und spielet ihm, ※
redet von allen seinen Wundern!

Rühmet seinen heiligen Namen; ※
es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen!

Fraget nach dem HERRN und nach seiner Macht, ※
suchet sein Antlitz allezeit!

Alles Land bete dich an und lobsinge dir, ※
lobsinge deinem Namen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir begrüßen den Morgenstern Jesus Christus:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Wir dürfen einstimmen mit unserem Lob in das Lob der Engel:

Ehre sei Gott in der Höhe - und auf Erden Fried, die Menschen ein Wohlgefallen Gottes!

Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade
darum, dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat,
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Wir werden still zum Gebet...

Barmherziger Gott,
deine Liebe ist die Kraft, die verwandeln kann.
Lass uns erfahren, dass du neue Freude aus der Trauer wachsen lässt,
Frieden schaffst im Streit,
Vergebung in der Schuld,
Vertrauen in der Hoffnungslosigkeit.
Schenke uns Zuversicht, dass unser Leben gelingt.
Das bitten wir durch Jesus Christus. Amen.

Lesung des Evangeliums: Johannes 2,1-11

Halleluja! Meine Seele soll sich rühmen des Herrn, ※
dass es die Elenden hören und sich freuen. Halleluja! (Psalm 34,3)


Wir hören das Evangelium und lesen uns selbst laut vor:

Am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.

Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm.

Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.

Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.

Ehre sei Dir, Herr,
Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext: 1. Korinther 2,1-10

Epiphanie, Erscheinung: Jesu verwandelnde Macht scheint auf bei der Hochzeit in Kana: Aus dem Wasser der Reinigung nach dem Gesetz wird Wein für das Fest. Reinigendes Wasser soll uns vorbereiten für die Begegnung mit Gott und untereinander. Daraus wird Wein, ein Zeichen des Festes: Wir stehen nicht vor der Tür und müssen uns erst zubereiten lassen, um eintreten zu dürfen, wir sind schon drin: Das ist das Geheimnis Gottes in Jesus Christus. Gottes Nähe scheint in Christus auf und ruft Menschen aus ihrem Lebensalltag. Unser Menschsein, unsere Ohnmacht erscheint in seiner Nähe anders. Wir müssen nicht immer um unser Leben kämpfen. Das Hamsterrad, in dem sich unser Leben erschöpft und das uns so müde machen kann, sieht anders aus. Da ist Freude, Hochzeit, hohe Zeit - ein Bild, das Jesus gerne benutzt. Jesus, der Freudenmeister, das ist das Leitbild dieses Sonntags nach dem Lied Jesu meine Freude: Weicht, ihr Trauergeister,/ denn mein Freudenmeister,/ Jesus, tritt herein... - Meister, das ist der Magister, der Lehrer. Und dieser Lehrer lehrt Freude. Das wäre eigentlich nicht schwer, sollte man meinen. So einem Freudenmeister folgen wir gerne. Aber dieser Lehrer Jesus steht für eine Freude, die all dass umfasst, was wir gerne ausklammern: Meine Stunde ist noch nicht gekommen, sagt er. Seine Zeit, seine Stunde ist erst in Golgatha am Kreuz, da ist es vollbracht, erzählt uns der Evangelist Johannes. Da ist diese Nähe Gottes überall. Da stehen wir nicht mehr vor der Tür, da ist unser ganzes Menschsein in all seiner Ohnmacht hineingenommen in die ewige Freude.

Der Predigttext in diesem Jahr, die Epistel aus dem 1. Brief des Paulus an die Korinther, nimmt diese andere Seite der Freude auf, die dazu gehört, damit die Freude vollkommen wird. Die Christen in Korinth damals, und so anders sind wir ja auch nicht, die schauten auf das Große, das Strahlende, den Glanz, der doch zur Herrlichkeit gehört: Das Wort Herrlichkeit sagt es ja auch: dazu gehört ein Herrsein, Macht, und eben nicht Ohnmacht. Es ist oben auf, man kann von unten hinaufschauen, und wenn man daran teilhat, dann schaut man von oben herab und hat mit dem da unten nichts mehr zu tun. So ist die Herrlichkeit des Gottessohnes nicht. Er hat seine Stunde am Kreuz. Er muss am Kreuz erhöht werden, um Leben zu bringen (vgl. Joh 3,14). Paulus lädt dazu ein, das mit zu bedenken, denn sonst können die Korinther keine Gemeinde sein. Sie haben das in den Monaten, die Paulus bei ihnen war, offenbar noch nicht gelernt. Sie haben sich aufgespalten in Parteien - typisch menschlich: Der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der Dritte: Ich zu Kephas (=Petrus), der Vierte: Ich zu Christus. Wie? Ist Christus etwa zerteilt?, schreibt Paulus (1.Kor 1,12f). Aber kein pars, kein Teil, keine Partei steht für das Ganze, für den einen Gott, der sich in der einen Gemeinde auf der Erde abbildet. Darum sprechen wir im Glaubensbekenntnis auch von der EINEN heiligen christlichen Kirche, denn die Kirche gehört zum Glauben gerade als die eine, umfassende (griechisch »katholisch«). So gehört zu dem einen Gott auch die eine umfassende Weisheit, die nichts ausklammert, so schwer das für uns ist: Seh ich dein Kreuz den Klugen dieser Erden/ ein Ärgernis und eine Torheit werden:/ so sei's doch mir, trotz allen frechen Spottes,/ die Weisheit Gottes, dichtet Christian Füchtegott Gellert in seinem Passionslied (EG 91). Es ist die Zeit der beginnenden Aufklärung: Alles, auch Gott, muss sich an meiner Vernunft messen lassen. Ich bin nicht mehr Teil einer großen Wirklichkeit, sondern empfinde mich als Richter über alles, was sich um mich herum gruppiert. Einerseits ein Menschheitsfortschritt, den ich nicht missen möchte, andererseits zeigt zum Beispiel unser Umgang mit der Natur die Grenzen solcher Weisheit. Und Paulus schreibt damals denen in Korinth, damit sie Gemeinde werden können:

Auch ich, meine Brüder und Schwestern, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen Worten oder hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu predigen. Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als allein Jesus Christus, ihn, den Gekreuzigten.

Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten der Weisheit, sondern im Erweis des Geistes und der Kraft, auf dass euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.

Von Weisheit reden wir aber unter den Vollkommenen; doch nicht von einer Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser Welt, die vergehen. Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer Herrlichkeit, die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie die erkannt hätten, hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht gekreuzigt. Sondern wir reden, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.« Uns aber hat es Gott offenbart durch den Geist; denn der Geist erforscht alle Dinge, auch die Tiefen Gottes.


Unsere Weisheit versucht die Dinge zu ordnen, was auch wichtig ist, kann aber nichts über das Ganze sagen. Wir versuchen sozusagen in der Blase uns umzuschauen und das Vorhandene und die Zusammenhänge zu verstehen. Aber warum und wozu überhaupt etwas ist und nicht Nichts, das können wir so nicht sehen. Gott aber schaut mit seiner Weisheit auf das Ganze. Darum ist es sein Geist, der alles oder das All erforscht und auch um das weiß, was Gott will, sein Ziel mit uns. Wie kommen wir dem nahe?

Dazu müssen wir uns aus unserem Mittelpunktsein verabschieden und uns verbinden. Still müssen wir werden und offen, damit wir wahrnehmen statt in unseren eigenen Gedanken zu kreisen. Uns aussetzen. Das hat Paulus getan, indem er mit der Botschaft kam, ohne sie abgesehen von seiner Person als Zeuge zu begründen: Das wäre das Verfahren unserer (und meiner) Schulweisheit. Gottes Weisheit geht aber nicht einfach in unserer Logik oder in unserer Erfahrung auf. Sie bleibt immer ein Geheimnis, das aufscheint, sichtbar, epiphan, wird, wo und wann Gott will. Gott ist der Mittelpunkt, nicht ich, das ist das erste. Ich bin ja da, obwohl ich mich nicht selbst gemacht habe. Erst im Alter von etwa 8 Monaten habe ich langsam angefangen, mich als Ich im Gegensatz zur Umwelt zu begreifen, statt als Teil der Mutter. Da wurzelt unsere Sehnsucht nach Dazugehören und danach selbst zu sein. Daran können wir anknüpfen: Wir werden still und lassen uns tragen, denn wir waren schon da, bevor wir ich sagten. Wir können in dieser Stille anbeten, uns als ich ausrichten auf Gott, auf das Du, das mich gewollt und geschaffen hat. Ich sein, und zugleich dazuzugehören. Besonders sein und zugleich zusammenzugehören in der Gemeinde, die für das Ganze steht. Und Liebe ist der Grund: Liebe, dass ich mich hineingeben kann, mich aussetzen, auch die Ohnmacht ertragen kann, wie Gott sich hingibt in unsere Welt. Liebe ist das Geheimnis, in dem wir uns einzeln hineingeben und einander und uns selbst tragen lassen. Amen.

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.

Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt,
gestorben
und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: (Gesangbuch Nr. 396)

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:

1) Jesu, meine Freude,
meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier:
ach, wie lang, ach lange
ist dem Herzen bange
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam,
außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst Liebers werden.

2) Unter deinem Schirmen
bin ich vor den Stürmen
aller Feinde frei.
Lass den Satan wettern,
lass die Welt erzittern,
mir steht Jesus bei.
Ob es jetzt gleich kracht und blitzt,
ob gleich Sünd und Hölle schrecken,
Jesus will mich decken.

3) Trotz dem alten Drachen,
Trotz dem Todesrachen,
Trotz der Furcht dazu!
Tobe, Welt, und springe;
ich steh hier und singe
in gar sichrer Ruh.
Gottes Macht hält mich in acht,
Erd und Abgrund muss verstummen,
ob sie noch so brummen.

4) Weg mit allen Schätzen;
du bist mein Ergötzen,
Jesu, meine Lust.
Weg, ihr eitlen Ehren,
ich mag euch nicht hören,
bleibt mir unbewusst!
Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod
soll mich, ob ich viel muss leiden,
nicht von Jesus scheiden.

5) Gute Nacht, o Wesen,
das die Welt erlesen,
mir gefällst du nicht.
Gute Nacht, ihr Sünden,
bleibet weit dahinten,
kommt nicht mehr ans Licht!
Gute Nacht, du Stolz und Pracht;
dir sei ganz, du Lasterleben,
gute Nacht gegeben.

6) Weicht, ihr Trauergeister,
denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben,
muss auch ihr Betrüben
lauter Freude sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn,
dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu, meine Freude.

Gebet:

Wir sind da, Vater im Himmel.
Wir danken dir, dass wir diesen Tag in deiner Gegenwart leben dürfen.
Auch heute sind wir von deinen Wundern umgeben.
Lass uns im Erkennen deiner alltäglichen Wunder in unserem Glauben wachsen.
Hilf uns zu begreifen, dass unser Leben in deiner Hand ist.
Wir bitten dich für die Menschen, die allein sind
und denen es schwerfällt, dich in ihrem Leben zu sehen und zu spüren.
Komm auch ihnen nahe,
lass uns alle deine Liebe und Geborgenheit spüren
und in dir Frieden finden. Amen.

Stille

Mit Jesu Worten beten wir:
Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen:

Es segne und behüte uns
Gott, der Allmächtige und Barmherzige,
Vater, Sohn und Heiliger Geist. Amen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Helmut Gerber