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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit wegist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

5.7.2020 4. Sonntag nach Trinitiatis  -> als Heftfaltung   -> als fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

 

Hauspostille zum 4. Sonntag nach Trinitatis dem 05. Juli 2020

Andacht:

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Am letzten Sonntag hat uns das Staunen über Gottes immer neue Suche nach uns, über seine Vergebung bewegt. Jetzt werden wir gefragt, wie es uns damit untereinander geht, als Gemeinde und als Menschen unter Menschen überhaupt: Haben wir etwas von Gottes Sehnsucht im Herzen?

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Gal 6,2), ermutigt uns Paulus im Wochenspruch, einander so wahrzunehmen, wie auch wir darauf angewiesen sind, wahrgenommen zu werden, und wie Gott uns wahrnimmt und sucht.

So wollen wir seine Nähe im Gottesdienst erspüren und selbst zu Gottes Boten werden:

Einstimmung:

(Leitvers Psalm 22,23 und Psalm 22,24a.25-27a, Kyrie, Gloria und Gebet)

Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern; ※
ich will dich in der Gemeinde rühmen.

Rühmet den HERRN, die ihr ihn fürchtet; ※
denn er hat nicht verachtet noch verschmäht das Elend des Armen

und sein Antlitz nicht vor ihm verborgen; ※
und da er zu ihm schrie, hörte er's.

Dich will ich preisen in der großen Gemeinde, ※
ich will mein Gelübde erfüllen vor denen, die ihn fürchten.

Die Elenden sollen essen, dass sie satt werden; ※
und die nach dem HERRN fragen, werden ihn preisen.

Ich will deinen Namen kundtun meinen Brüdern; ※
ich will dich in der Gemeinde rühmen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir wissen Christus in unserer Nähe, der uns nachgeht, wo immer wir sind:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Wir dürfen uns mit unserem Lob in seinem Frieden bergen:

Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Fried, den Menschen Gottes Wohlgefallen!

Allein Gott in der Höh sei Ehr
und Dank für seine Gnade
darum, dass nun und nimmermehr
uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat,
nun ist groß Fried ohn Unterlass,
all Fehd hat nun ein Ende.

Wir beten in der Stille...

Ein neuer Tag ist angebrochen. Herr Jesus Christus, wir kommen zu dir mit unserem Gebet. Erfülle unsere Herzen und Sinne mit deiner Gegenwart. Wir danken dir für die Bewahrung und bitten dich um deinen Segen: Für jede Stunde dieses Tages, für die neue Woche. Lass uns auf deine Stimme hören und auf deinen Wegen gehen. Amen.

Lesung: Lukas 15,1-3.11b-32

Wir hören das Evangelium und lesen uns selbst laut vor:

Jesus sprach: Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist. Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet.
Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt.
Vergebt, so wird euch vergeben.
Gebt, so wird euch gegeben. Ein volles, gedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß wird man in euren Schoß geben; denn eben mit dem Maß, mit dem ihr messt, wird man euch zumessen.
Er sagte ihnen aber auch ein Gleichnis: Kann denn ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?
Ein Jünger steht nicht über dem Meister; wer aber alles gelernt hat, der ist wie sein Meister.
Was siehst du den Splitter in deines Bruders Auge, aber den Balken im eigenen Auge nimmst du nicht wahr?
Wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt still, Bruder, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und du siehst selbst nicht den Balken in deinem Auge?
Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.

Ehre sei Dir, Herr,/ Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext Römer 12,17-21:

Letzten Sonntag ging es um Gott, der das Verlorene sucht: Gott wie ein Hirte, dem eins von seinen Schafen abhanden gekommen ist. Wie eine Frau, die eine Silbermünze verloren hat. Wie ein Vater, der Ausschau nach seinem verlorenen Sohn hält: Gott leidet wenn etwas fehlt, etwas verloren ist, sagt Jesus mit seinen Gleichnissen. Und schon der Prophet Micha hatte Jahrhunderte früher gestaunt, wie Gott vergibt, damit Gemeinschaft wieder möglich ist. Nun geht es um uns: Haben wir ein Gefühl für das Ganze, das zusammengehört? Fehlt uns etwas, wenn irgendwas uns trennt? Wenn wir im Streit sind? In den Stufen des Lebens - Kursen mit großen Bodenbildern zu biblischen Geschichten - wird uns zu den Verlorenengleichnissen Jesu der Spiegel vorgehalten: Bei dem einen von 100 Schafen, das fehlt, fehlt 1/100 Spiegelfläche, und damit auch 1/100 von meinem eigenen Spiegelbild. Bei der einen von 10 Silbermünzen ist es schon 1/10, das fehlt - auch an mir. Und beim verlorenen Sohn, meinem Bruder, da ist es die Hälfte, die auch von meinem Spiegelbild und mir selbst fehlt. Gott fehlt das. Uns auch? Das Verhältnis zum anderen hat immer mit unserem Verhältnis zu Gott und zu uns selbst tun.

Der Apostel Paulus hatte schon jahrelang für Gott gestritten. Sein Lebensinhalt war, zu Gott zu gehören. Er selbst nannte sich einen Pharisäer, einen Eiferer für Gott, der alles, was nicht zu Gottes Gebot passt, abschneiden, ausscheiden wollte, um Gott ein reines Volk zu sein. Unterscheidende Gedanken treiben Menschen bis heute um: In unserer eigenen genauso wie in anderen Religionen, in der Gesellschaft bis hin zum Extrem Nationalismus und Rassismus: Das Falsche, das Fremde, das Andere scheiden wir aus um richtig zu sein. Paulus erlebte selbst, dass er damit völlig falsch lag. Gott geht es um jeden, selbst ihn, der so auf der falschen Spur war. Und seitdem ist er selbst als Apostel für diesen Gott in Jesus Christus unterwegs, dem es damals um Juden und Heiden, heute um alle geht, um sie zu einer neuen Menschheit Gottes, der Kirche, einzuladen.

Das ist der Hintergrund, auf dem Paulus der Gemeinde in Rom schreibt. Den Predigttext lesen wir im 12. Kapitel seines Briefes: Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann.
Ist’s möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden.
Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, so gib ihm zu essen; dürstet ihn, so gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln«.
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.


Das sind nicht einfach Ermahnungen, sondern ein neuer Blick auf uns Menschen: Leben heißt nämlich nicht, sich selbst zu rechtfertigen, für sein Recht da zu sein zu. Es heißt nicht, ich muss allein für mich einstehen und dafür kämpfen. Leben heißt vielmehr miteinaner vor dem Gott zu leben, der mich und die anderen gewollt hat; der uns nicht gegeneinander, sondern füreinander geschaffen hat. Man kann mit seinen Augen auf die Welt schauen und den dauernden Kampf um das Dasein sehen: Wie die Spinne die Fliege frißt, der Vogel die Fliege usw. Heute mit der Erweiterung unserer Sinne durch Messgeräte umso mehr: Das Coronavirus, das um seine Verbreitung kämpft, und wie dabei Menschen auf der Strecke bleiben. Das ist auch wahr. Wir haben zum Überleben in dieser Welt die Angst bekommen, damit wir uns vorsehen und Gefahren meiden. Und das ist gut. Schwierig wird es, wenn uns die Angst so packt, dass wir glauben, unser Leben hinge nur davon ab (das geht schon Adam und Eva so). Das macht uns zu Konkurrenten (zu deutsch Wettläufern) um Lebensraum und Lebensmöglichkeiten. Aber dieser Kampf verstärkt wiederum nur die Angst.

Jesus erinnert uns, dass wir mit solcher Angst, unserer Sorge unser Leben nicht wirklich bewahren können (Sorget nicht - seht die Vögel unter dem Himmel...). Gegen die Angst hilft kein Kampf, sondern im Gegenteil. Es hilft ruhig zu werden, innezuhalten und zu spüren, dass ich schon vor all meiner Sorge da war und bin. Dass ich mich nicht selbst gemacht habe und trotzdem offenbar sein soll. Und die anderen um mich herum auch. Dass da ein Ja zu mir und dir, zu uns hörbar und spürbar wird, das tiefer liegt als all mein Sorgen, tiefer als meine Angst, ich könnte irgendwie übersehen werden. Weit vor dem Reflex, ich muss mich für mein Dasein rechtfertigen:

Darum erinnert Paulus mit einem Bibelzitat die Rache ist mein spricht der HERR (5. Mose 32,35) daran, dass wir schon lange gerechtfertigt sind und uns nicht selbst rächen müssen. Rache ist ein ganz natürliches Gefühl, wenn ich gequält und unterdrückt werde. Es ist gut, dass wir aus diesem Zustand raus wollen. Aber dann hilft Auge um Auge, Zahn um Zahn für die Zukunft nicht weiter, sondern fesselt uns an die Vergangenheit. Vergeben können bedeutet eine neue Freiheit zum Leben. Man wird nicht mehr von der Vergangenheit gesteuert. Nicht umsonst versprechen wir Vergebung jedesmal, wenn wir das Vaterunser in Jesu Auftrag beten. Es heißt ja Ver-geben, weil es nicht ein einfaches Loslassen und Abgeben, sondern eine ganz große und schwere Aufgabe ist. Oft schaffen wir das erst über lange Zeit, weil sich das Unrecht, das uns geschehen ist, nicht so einfach unter den Teppich kehren lässt, sondern gesehen sein will und darin langsam geheilt wird: Gott sei Dank geht das sogar dann, wenn sich niemand bei mir entschuldigt und Unrecht zugibt - es geht, weil wir auch die Rache an Gott abgeben können, indem wir spüren: Gott sagt Ja zu mir.

Paulus hat das als Täter und später auch als Opfer erfahren - wir sind ja alle in verschiedenen Zusammenhängen unseres Lebens immer beides, Täter und Opfer - und lädt uns ein, aus dem Ja Gottes zu leben. Statt das Nein der Vergeltung dürfen wir zueinander ein Ja leben: Denn dieses Ja bedeutet Leben und Zukunft. Dieses Ja zum anderen sagt auch zu mir selbst Ja. Dieses Ja, in dem ich auch ein Ja zu mir selbst finden und mir selbst vergeben kann: Auch das ist nicht einfach. Aber Kirche sein, will Paulus der Gemeinde in Rom sagen, heißt Gottes Ja leben zu dürfen, dieses ursprüngliche und ganz grundsätzliche Ja auch in all den Neins, die wir erfahren. Amen.

Glaubensbekenntnis

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.

Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserm Heil ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist
von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.

Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, allgemeine und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Wochenlied: Gesangbuch Nr. 428

Der Verfasser, Hans Graf von Lehndorff, weiß, was er dichtet: 1945-47 war er als Arzt in Königsberg und Umgebung in den grausigen Verhältnissen am Ende und nach dem Krieg. Seine Schilderung im Ostpreußischen Tagebuch geht sehr unter die Haut. Aber auch da, wo der Tod regiert, gilt Gottes Wahrheit, seine Treue, die selbst in tiefer Nacht Menschenleben herrlich macht (v.5).

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:


1) Komm in unsre stolze Welt,
Herr, mit deiner Liebe Werben.
Überwinde Macht und Geld,
lass die Völker nicht verderben.
Wende Hass und Feindessinn
auf den Weg des Friedens hin.

2) Komm in unser reiches Land,
der du Arme liebst und Schwache,
dass von Geiz und Unverstand
unser Menschenherz erwache.
Schaff aus unserm Überfluss
Rettung dem, der hungern muss.

3) Komm in unsre laute Stadt,
Herr, mit deines Schweigens Mitte,
dass, wer keinen Mut mehr hat,
sich von dir die Kraft erbitte
für den Weg durch Lärm und Streit
hin zu deiner Ewigkeit.

4) Komm in unser festes Haus,
der du nackt und ungeborgen.
Mach ein leichtes Zelt daraus,
das uns deckt kaum bis zum Morgen;
denn wer sicher wohnt, vergisst,
dass er auf dem Weg noch ist.

5) Komm in unser dunkles Herz,
Herr, mit deines Lichtes Fülle;
dass nicht Neid, Angst, Not und Schmerz
deine Wahrheit uns verhülle,
die auch noch in tiefer Nacht
Menschenleben herrlich macht.

Gebet

Herr, es fällt uns leichter, die Versäumnisse anderer Menschen zu sehen,
als eigene Schuld zu erkennen und für das eigene Versagen einzustehen.
Wir bekennen unsern Hochmut, unsern Starrsinn, unsere Gleichgültigkeit und unser unbarmherziges Verhalten.
Wir leben von deiner Vergebung.
Lass uns barmherzig werden, wie du barmherzig bist.
Hilf uns, immer wieder neu offen füreinander zu sein,
dass wir das Risiko eingehen können, aufeinander zuzugehen.

Stille

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Segen (Philipper 4,7)

Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft,
bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Helmut Gerber