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Andacht für Zuhause

Hauspostille zum aktuellen Sonntag / Feiertag

Ein Gruß an alle, die von den Umständen mit dem Corona-Virus jetzt zur Vereinzelung gezwungen sind. Eine Hauspostille ist ein Andachtsbuch, das uns verbinden soll, den Gottesdienst am Sonntag - aus welchen Gründen auch immer - zuhause und in der Hausgemeinschaft feiern zu können, den Feiertag zu heiligen und der Woche eine Struktur zu geben. Sei es, dass die Kirche zu weit weg ist, der Weg durch das Alter zu mühsam ist oder es verboten ist, den eigenen Glauben öffentlich zu leben, ja oder - wie jetzt -das Eindämmen einer Krankheit uns voneinander isoliert: Wir wollen uns trotzdem zusammenfinden.
Denn jeder Gottesdienst reißt den Horizont über uns auf, der weiter ist als unsere jetzige Situation und Enge. Er stellt uns in den umfassenden Zusammenhang Gottes, der immer schon da ist, auch wenn wir in unserer Vereinzelung auf uns selbst geworfen sind. Es ist die ganze Wirklichkeit über Raum und Zeit, mit der Gott uns verbindet: Mit all denen, auf deren Spuren wir heute glauben und leben, hoffen und lieben. So können unsere Befürchtungen und Ängste, unser Fragen und unsere Zweifel Raum haben, und sich trotzdem einordnen: Weil wir nicht losgelöst sind, sondern verbunden sind. Dem lasst uns gemeinsam nachspüren.

Hier kann die Hauspostille auch als pdf runtergeladen werden:

3.7.2022 3. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

26.6.2022 2. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

19.6.2022 1. Sonntag nach Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

12.6.2022 Trinitatis  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

5.6.2022 Pfingsten  -> Heftfaltung  -> fortlaufender Text

Wenn Sie sie als E-mail erhalten möchten, geben Sie uns gerne Bescheid: neuburg@elkm.de

 

 

Hauspostille zum 3. Sonntag nach Trinitatis am 20. Juni 2022

Wir machen uns in der geglaubten Gemeinschaft und der Gemeinschaft im Haus auf und segnen uns für den Weg:

Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Die Gnade unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus, und die Liebe Gottes, und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit uns allen. Amen.

Und suchst du meine Sünde,
flieh ich von dir zu dir,
Ursprung, in den ich münde,
du fern und nah bei mir.

Wie ich mich wend und drehe,
geh ich von dir zu dir;
die Ferne und die Nähe
sind aufgehoben hier.

Von dir zu dir mein Schreiten,
mein Weg und meine Ruh,
Gericht und Gnad, die beiden
bist du - und immer du.


So dichtet Schalom Ben Chorin staunend. So sagt uns Jesus im Wort für die Woche: Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist (Lk 19,10): All unser Suchen und Verirren ist umfangen ist von Gott.

Einstimmung mit Psalm 103,13 und Psalm 103,8.10-12, Kyrie, Gloria und Gebet

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, ※
so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.

Barmherzig und gnädig ist der HERR, ※
geduldig und von großer Güte.

Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden ※
und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat.

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, ※
lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten.

So fern der Morgen ist vom Abend, ※
lässt er unsere Übertretungen von uns sein.

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, ※
so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn
und den Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und allezeit
und in Ewigkeit. Amen.

Wir öffnen uns für den Herrn, der im Geist schon da ist:

Kyrie eleison - Herr, erbarme dich
Christe eleison - Christe, erbarme dich
Kyrie eleison - Herr, erbarm dich über uns.

Sein Geist öffnet unser Herz für seine Verheißung:

Ehre sei Gott in der Höhe - und auf Erden Fried, die Menschen ein Wohlgefallen Gottes!

Dir Gott im Himmel Preis und Ehr,
den Menschen Fried auf Erden.
Allmächtger Vater, König und Herr,
du sollst verherrlicht werden.
Herr Christ, Lamm Gottes, erbarme dich;
du bist der Höchste ewiglich
im Reich des Vaters. Amen.

Wir beten in der Stille...

Gott, Du erträgst es nicht,
dass einer deiner Menschen verloren gehen sollte.
Du suchst uns auf,
wenn wir uns entfernt haben von dir;
viel mehr, als wir dich suchen,
bist du auf der Suche nach uns.
Wir halten fest an der Sicherheit, an der Verheißung,
und deiner verschwenderischen Liebe vertrauen wir uns an. Amen.
(Huub Osterhuis)

Lesung des Evangeliums: Lukas 15,1-3.11b-32

Halleluja! Barmherzig und gnädig ist der HERR, ※
geduldig und von großer Güte. Halleluja!

Wir hören auf den Text indem wir uns selbst laut vorlesen:

Es nahten sich Jesus alle Zöllner und Sünder, um ihn zu hören. Und die Pharisäer und die Schriftgelehrten murrten und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen.

Er sagte aber zu ihnen dies Gleichnis und sprach: Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und der jüngere von ihnen sprach zu dem Vater: Gib mir, Vater, das Erbteil, das mir zusteht. Und er teilte Hab und Gut unter sie.

Und nicht lange danach sammelte der jüngere Sohn alles zusammen und zog in ein fernes Land; und dort brachte er sein Erbteil durch mit Prassen. Als er aber alles verbraucht hatte, kam eine große Hungersnot über jenes Land und er fing an zu darben und ging hin und hängte sich an einen Bürger jenes Landes; der schickte ihn auf seinen Acker, die Säue zu hüten. Und er begehrte, seinen Bauch zu füllen mit den Schoten, die die Säue fraßen; und niemand gab sie ihm. Da ging er in sich und sprach: Wie viele Tagelöhner hat mein Vater, die Brot in Fülle haben, und ich verderbe hier im Hunger! Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße; mache mich einem deiner Tagelöhner gleich! Und er machte sich auf und kam zu seinem Vater.

Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn. Der Sohn aber sprach zu ihm: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir; ich bin hinfort nicht mehr wert, dass ich dein Sohn heiße. Aber der Vater sprach zu seinen Knechten: Bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und gebt ihm einen Ring an seine Hand und Schuhe an seine Füße und bringt das gemästete Kalb und schlachtet's; lasst uns essen und fröhlich sein! Denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden; er war verloren und ist gefunden worden. Und sie fingen an, fröhlich zu sein.

Aber der ältere Sohn war auf dem Feld. Und als er nahe zum Hause kam, hörte er Singen und Tanzen und rief zu sich einen der Knechte und fragte, was das wäre. Der aber sagte ihm: Dein Bruder ist gekommen, und dein Vater hat das gemästete Kalb geschlachtet, weil er ihn gesund wiederhat. Da wurde er zornig und wollte nicht hineingehen.

Da ging sein Vater heraus und bat ihn. Er antwortete aber und sprach zu seinem Vater: Siehe, so viele Jahre diene ich dir und habe dein Gebot nie übertreten, und du hast mir nie einen Bock gegeben, dass ich mit meinen Freunden fröhlich wäre. Nun aber, da dieser dein Sohn gekommen ist, der dein Hab und Gut mit Huren verprasst hat, hast du ihm das gemästete Kalb geschlachtet. Er aber sprach zu ihm: Mein Sohn, du bist allezeit bei mir und alles, was mein ist, das ist dein. Du solltest aber fröhlich und guten Mutes sein; denn dieser dein Bruder war tot und ist wieder lebendig geworden, er war verloren und ist wiedergefunden.

Ehre sei Dir, Herr,
Lob sei Dir Christus.

Gedanken zum Predigttext: Hesekiel 18,1-4.21-24.30-32

Zum Gleichnis Jesu von den beiden Söhnen und der Rechtfertigung des Sohnes, der seinen eigenen Weg versucht hat, wird uns ein revolutionärer Text aus dem Alten Testament von vor etwa 2.600 Jahren gegeben aus der Zeit zwischen der ersten Eroberung Jerusalems und dem ersten Exil im Jahr 597 und der endgültigen Eroberung und Wegführung im Jahr 587 auf 586 v. Chr.: Die Frage von Schuld und Strafe wird neu beschrieben und damit auch die Verantwortung und die Freiheit des Einzelnen. Bisher war der Mensch nur recht als Teil der Gemeinschaft, in der er lebt. Die Familie war ein Groß-Ich, vereint im Umgang mit Gott und der Gemeinschaft und vor Gott. Im Rahmen der Familie wurden Schuld und als Folge Strafe erfahren, die aus dem Tun-Ergehens-Zusammenhang kommen. Und Gott steht dafür, dass dieser Zusammenhang von Ursache und Folge besteht, damit man als Mensch überhaupt planen und sich verhalten kann, damit nicht alles im Leben Willkür ist.

Aber nun wird die Welt moderner: Der Einzelne und seine Verantwortung tritt in den Vordergrund. Die Menschen im Exil in Babylon, zu denen der Prophet Hesekiel spricht, sehen sich ohnmächtig im alten Tun-Ergehens-Zusammenhang im Rahmen von Sippe und Volk. Sie müssen dafür gerade stehen und das ohnmächtig aushalten, wofür die Täter nicht mehr belangt werden können. Das Problem: Wir können die Zeit nicht zurückdrehen. Wie können wir die Katastrophe aufhalten? So kann es keine Zukunft geben. Am Rande bemerkt: Was werden uns unsere Nachfahren vorwerfen in Sachen Umgang mit der Umwelt, wenn sie die Folgen des Klimawandels ertragen müssen? Es bleibt auch heute ein überindividueller Zusammenhang von Tun und Ergehen, von Schuld und Strafe. Aber wir haben ein anderes Selbstverständnis als Menschen.

Das Problem damals wie heute: Die individuelle Sicht auf unsere Verantwortung macht uns gegenüber der Einordnung in ein klassisches Groß-Ich, eine sogenannte \fIcorporative identity\fR einsamer im Verhältnis untereinander und zum Ganzen der Welt. Wir bekommen mehr Verantwortung und zugleich eine Zukunft, die wir gestalten können. Der Text von Hesekiel ist einiges verkürzt, nämlich, um das, was an gemeinschaftstreuem Verhalten immer schon erwartet wird. Man kann sich das Kapitel 18 auch mal ganz in der Bibel durchlesen. Hier die verkürzte Version:

Des HERRN Wort geschah zu mir: Was habt ihr unter euch im Lande Israels für ein Sprichwort: »Die Väter haben saure Trauben gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden«? So wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen gehören mir; die Väter gehören mir so gut wie die Söhne; jeder, der sündigt, soll sterben.

Wenn sich aber der Gottlose bekehrt von allen seinen Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Gesetze und übt Recht und Gerechtigkeit, so soll er am Leben bleiben und nicht sterben. Es soll an alle seine Übertretungen, die er begangen hat, nicht gedacht werden, sondern er soll am Leben bleiben um der Gerechtigkeit willen, die er getan hat. Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? Und wenn sich der Gerechte abkehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Unrecht und lebt nach allen Gräueln, die der Gottlose tut, sollte der am Leben bleiben? An alle seine Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden, sondern wegen seines Treubruchs und seiner Sünde, die er getan hat, soll er sterben.

Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel, einen jeden nach seinem Weg, spricht Gott der HERR. Kehrt um und kehrt euch ab von allen euren Übertretungen, damit ihr nicht durch sie in Schuld fallt. Werft von euch alle eure Übertretungen, die ihr begangen habt, und macht euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel? Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben müsste, spricht Gott der HERR. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.


So die Zusage an die Verzweifelten damals im Exil durch den Prophten Hesekiel als Gottes Sprecher. Ähnlich verkündet der Prophet Jeremia dem Rest, der noch in der Heimat Juda und Jerusalem zurückgeblieben ist (Jer 31,29) und verheißt dann einen neuen Bund Gottes (ein neues Testament) mit seinem Volk und Zukunft. So sind wir nicht nur als Teil einer Gemeinschaft nach unserem Verhältnis zu Gott gefragt, sondern als Einzelne. Offenbar stehen wir am nächsten Schritt. Es gibt keine identitätsstiftende Gemeinschaftsreligion, keine Volkskirche mehr, in die man quasi hineingeboren wird. Das erfordert viel von Jedem von uns auf der Suche nach Sinn. Aber es ermöglicht uns auch in viel mehr unser eigenes Wesen statt nur vorgegebenen Rollen zu leben. Es erfordert eine Verantwortung im Umgang mit mir selbst, wie sie an unserer sich ja immer mehr zerfasernden Gesellschaft deutlich wird. Viele alte Gewissheiten geraten ins Wanken aber die Ehrlichkeit steigt. Die liberale Gesellschaft ermöglicht es viel mehr Menschen, nach ihrem Wesen zu leben, und das verwirrt. Manche lehnen es deswegen ab. Aber das ist eigentlich der Sinn dieses: \fISo wahr ich lebe, spricht Gott der HERR: Dies Sprichwort soll nicht mehr unter euch umgehen in Israel. Denn siehe, alle Menschen gehören mir\fR, jeder muss sich einzeln vor Gott verantworten für das, was er lebt. Gott ist der Richter und nicht wir gegenseitig. Das erfordert viel Geduld miteinander. Das erfordert Vergebung, die wir selbst auch brauchen, weil Irr- und Umwege dazugehören. Wir bekommen Spielraum und wir bekommen dafür einen Rahmen, der nichts Neues ist, kein Gesetz, oder wie Jesus sagt, das neue Gesetz, dass wir einander lieben, wie wir geliebt sind. Und diese Liebe erfahren wir, wo wir bereit sind andere sein zu lassen.

Ich weiß nicht, ob Hesekiel oder Jeremia geahnt haben, was sie angestoßen haben, als sie die Einraunung Gottes weitergaben und den Menschen je einzeln mit Gott auf den Weg gesandt haben: Zur Freiheit gehören Umwege, Irrwege und Sackgassen und darum Vergebung und gemeinsames Tragen der Last. Und so heißt es bei Jeremia dort im Zusammenhang (Jer 31,33f): \fIDas soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: "Erkenne den HERRN", denn sie sollen mich alle erkennen, beide, Klein und Groß, spricht der HERR; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.\fR Amen.

Das apostolische Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater,
den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde.
Und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn,
unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt,
gestorben
und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen
zu richten die Lebenden und die Toten.

Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied: (Gesangbuch Nr. 235)

Innerlich und oder auch äußerlich gesungen:

1) O Herr, nimm unsre Schuld,
mit der wir uns belasten,
und führe selbst die Hand, mit der wir nach dir tasten.

2) Wir trauen deiner Macht
und sind doch oft in Sorgen.
Wir glauben deinem Wort und fürchten doch das Morgen.

3) Wir kennen dein Gebot,
einander beizustehen,
und können oft nur uns und unsre Nöte sehen.

4) O Herr, nimm unsre Schuld,
die Dinge, die uns binden,
und hilf, dass wir durch dich den Weg zum andern finden.

Gebet: (Henry Nouwen)

Herr, Gott, himmlischer Vater,
lass das Wissen um deine Liebe
mein Herz und meinen Geist so sehr erfüllen,
dass ich freimütig, offen und furchtlos
von dir Zeugnis geben kann
und den Vielen, die dich - bewusst oder unbewusst - suchen,
deinen Frieden und deine Freude bringe.

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit. Amen.

Segen (Andrea Schwarz)

Möge Gott die unstillbare Sehnsucht ausgießen in unsere Herzen.
Möge Gott uns den Mut zum Träumen geben
und die Kraft, jeden Tag neu den Aufbruch zu wagen.
Möge Gott uns voranziehen und zugleich unser Schutz sein.
Und möge uns ein Leben in Fülle schenken,
damit wir das Lied der Erlösten singen. Amen.

Einen gesegneten Sonntag wünscht Pastor Helmut Gerber